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Grundlagen & Definition

Allergisches Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung des Kindesalters. Es handelt sich um eine heterogene, chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch bronchiale Hyperreagibilität, variable Atemwegsobstruktion und allergenvermittelte Entzündung charakterisiert ist. Klinisch äußert sie sich durch episodische Dyspnoe, Giemen (Wheezing), Thoraxenge und Husten wechselnder Intensität.

Schlüsselkonzept Typ-2-Inflammation: Das allergische Asthma beruht auf einer dominanten T-Helferzell-Typ-2 (Th2)-Immunantwort mit erhöhter IgE-Produktion, eosinophiler Atemwegsentzündung und Mastzellaktivierung. Die Alarmine TSLP, IL-33 und IL-25 aus Epithelzellen treiben diese Kaskade übergeordnet an. Für den klinisch behandelnden Arzt ist die Unterscheidung von allergischem (atopischem) und nicht-atopischem Asthma therapeutisch entscheidend.

Pathophysiologische Kaskade

Allergenexposition Inhalativ / perianal
Sensibilisierung IgE-Bildung, Th2
Allergen-Rechallenge → Frühreaktion Mastzell-Degranulation, Histamin
Spätreaktion Eosinophile, Th2-Zytokine
Remodelling Chronisch, strukturell
~10 %
Prävalenz Kinder Deutschland
~70 %
Atopische Sensibilisierung bei Kinder-Asthma
60–80 %
Genetische Heritabilität
2 : 1
Knaben : Mädchen (präpubertal)

Grundlagen der Atemwegsentzündung

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Th2-IgE-Achse

Dendritische Zellen polarisieren naive T-Zellen zu Th2. IL-4/IL-13 stimulieren IgE-Klassenwechsel. IgE sensibilisiert Mastzellen → Allergen-Kreuzvernetzung → Degranulation.

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Alarmine & ILC2

TSLP, IL-33, IL-25 aus Atemwegsepithel aktivieren ILC2-Zellen (innate lymphoid cells) und Th2. Wirken antigen-unabhängig; übergeordnete Treiber der Typ-2-Entzündung.

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Bronchiale Hyperreagibilität

Erhöhte Empfindlichkeit der Atemwege auf Stimuli (Kälte, Belastung, Allergene). Gemessen als PC20 im Provokationstest. Mechanismus: glattmuskuläre Hypertrophie, neurale Sensibilisierung.

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Atemwegs-Remodelling

Chronische Entzündung → subepitheliale Fibrose, Becherzellhyperplasie, glattmuskuläre Hyperplasie, Angiogenese. ADAM33 und TGF-β1 als Schlüsselmediatoren. Partiell irreversibel.

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Eosinophile Entzündung

IL-5 fördert Eosinophilen-Reifung und -Überleben. Eosinophile sezernieren Major Basic Protein (MBP), ECP → Epithelschädigung. FeNO und Blut-Eos als Marker. Target für Biologika.

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Hygiene-Hypothese

Mangelnde Exposition gegenüber Keimen/Parasiten in früher Kindheit → Th2-Dominanz. Erklärung für steigende Prävalenz in Industrieländern. Präventive Ansätze: Bauernhofexposition, Probiotika.

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Klinische Symptome

Das allergische Asthma bronchiale manifestiert sich durch eine variable Kombination respiratorischer Symptome, deren Ausprägung von Alter, Allergenexposition und Entzündungsgrad abhängt. Charakteristisch sind die Reversibilität und das episodische Auftreten der Beschwerden.

KARDINALSYMPTOME

  • Episodisches Giemen (exspiratorisches Wheezing)
  • Exspiratorische Dyspnoe, verlängertes Exspirium
  • Chronischer, trockener Reizhusten
  • Nächtlicher / morgendlicher Husten (typisch!)
  • Thoraxenge / Druckgefühl auf der Brust
  • Belastungsinduzierte Dyspnoe (Sport-Asthma)
  • Spontane Besserung / nach Bronchodilatator

AUSLÖSER & TRIGGER

  • Hausstaubmilben (Dermatophagoides pteronyssinus)
  • Tierhaare: Katze (Fel d 1), Hund (Can f 1–6)
  • Pollen: Gräser, Birke, Beifuß
  • Schimmelpilze: Alternaria, Aspergillus, Cladosporium
  • Virale Atemwegsinfekte (Rhinovirus, RSV)
  • Körperliche Belastung, Kältereiz, trockene Luft
  • Tabakrauch (aktiv / passiv), Luftschadstoffe NO₂

ATOPISCHE KOMORBIDITÄTEN

  • Atopische Dermatitis / Neurodermitis (oft vorausgehend)
  • Allergische Rhinitis / saisonale Rhinokonjunktivitis
  • Allergische Konjunktivitis
  • Nahrungsmittelallergie (Kuhmilch, Erdnuss, Ei)
  • Eosinophile Ösophagitis (EoE)
  • Chronische Rhinosinusitis
  • Nasenpolypen (selten im Kindesalter)

EXAZERBATIONS-WARNSIGNALE

  • SpO₂ < 92 % (Raumluft)
  • „Silent chest" – kein Atemgeräusch auskultierbar
  • Schwere Dyspnoe in Ruhe, Sprechen nicht möglich
  • Zyanose peripher oder zentral
  • Bewusstseinsveränderung, Somnolenz
  • Paradoxe Thorax-Bauch-Bewegung
  • Pulsus paradoxus (> 10 mmHg Abfall syst.)

SÄUGLINGE & KLEINKINDER (Besonderheiten)

  • Episodisches Giemen, oft viral getriggert
  • Spirometrie altersbedingt nicht möglich
  • API-Score zur Asthmarisiko-Einschätzung
  • Rhinovirus als stärkster Exazerbations-Trigger
  • Fehlende Atopie schließt Asthma nicht aus
  • Differenzierung: transientes vs. persistentes Wheeze

SCHULKINDER & ADOLESZENTE

  • Klares Asthma-Muster mit Allergieanamnese
  • Sport-Asthma häufig (EIB nach 6–8 min Belastung)
  • Adhärenz-Probleme in der Adoleszenz
  • Rauchen als Kofaktor im Jugendalter
  • VCD (Vocal Cord Dysfunction) als Differenzialdiagnose
  • Psychosoziale Belastung moduliert Kontrolle

Altersabhängige Phänotypen

AltersgruppePhänotypBesonderheitenPrognose
< 3 Jahre Transientes frühes Wheeze Viral getriggert (RSV, Rhinovirus); keine Atopie; reduziertes Kaliber der Atemwege Remission bis 5 J.
2–6 Jahre Non-atopisches persistierendes Wheeze Episodisch, infektassoziiert; normales IgE; kein Allergietest positiv Variabel
Ab 3 Jahre Atopisches persistierendes Asthma IgE erhöht, Sensibilisierung; Atopic March; FeNO erhöht; API-positiv Persistenz ↑
Schulalter Belastungsinduziertes Asthma (EIB) Post-exercise: Giemen 6–10 min nach Belastung; Kälte, trockene Luft; Sport-Trigger Gut therapierbar
Adoleszenz Schweres / therapieresistentes Asthma Adhärenzprobleme; Rauchen; hormonale Einflüsse; VCD-Komorbidität häufig Risiko erhöht
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Diagnostik

Die Diagnose basiert auf einer kombinierten klinisch-funktionellen und allergologischen Befunderhebung. Im Vorschulalter ist die Spirometrie bedingt durchführbar; hier kommen Oszillometrie und klinische Scores zum Einsatz.

Diagnostischer Algorithmus

  1. Strukturierte Anamnese Symptommuster (Häufigkeit, Saisonalität, Nächtlichkeit), Trigger, Allergien, atopische Familienanamnese, Passivrauchen, Wohnverhältnisse (Haustiere, Schimmel, Teppiche), bisherige Therapien und Ansprechen darauf.
  2. Körperliche Untersuchung Auskultation (exspiratorisches Giemen, verlängertes Exspirium), Inspektion (Überblähung, Harrison-Furchen, Nasenpolypen, atopische Dermatitis-Zeichen), Pulsoxymetrie, Atemfrequenz.
  3. Lungenfunktionsdiagnostik (ab 5–6 Jahre) Spirometrie: FEV₁, FVC, Tiffeneau-Index (FEV₁/FVC). Reversibilitätstest: Salbutamol 400 µg, positiv bei FEV₁-Anstieg ≥ 12 % oder ≥ 200 ml. Bodyplethysmographie: Atemwegswiderstand (R_AW), funktionelle Residualkapazität (FRC), Überblähung. Impulsoszillometrie (IOS): ab 2–3 Jahren; R5-R20-Differenz = peripherer Widerstand.
  4. Entzündungsmarker & Biomarker FeNO (fraktioniertes exhalierted NO): ≥ 20 ppb (Kinder) / ≥ 25 ppb (Erwachsene) → eosinophile Entzündung. Blutbild: Eosinophilenzahl ≥ 300/µl. Gesamt-IgE: erhöht bei Atopie. Allergenspezifisches IgE (sIgE): quantitative Bestimmung. Periostin: Th2-Marker im Serum.
  5. Allergologische Testung Prick-Test: Standardpanel (Hausstaubmilben, Tierepithelien, Gräser, Bäume, Schimmelpilze). Spezifisches IgE (ImmunoCAP): sensitiv und quantitativ; Komponenten-Diagnostik (CRD) für Kreuzreaktivitäten. Intrakutantest: bei negativem Prick und klinischem Verdacht. Nasale/bronchiale Provokation: bei unklarem Befund.
  6. Bronchiale Provokationstests Direkte Provokation: Methacholin / Histamin (PC20 < 8 mg/ml = positiv). Indirekte Provokation: Laufbandtest (EIB: FEV₁-Abfall ≥ 10 % nach Belastung), Mannitol-Inhalationstest. Kontraindiziert bei klinisch manifester Obstruktion.
  7. Bildgebung & Zusatzdiagnostik Röntgen-Thorax (Erstvorstellung; Ausschluss Strukturanomalien, Überblähung, Atelektasen). CT-Thorax selektiv (Bronchiektasen, interstitielle Erkrankung). HNO-Konsil bei chronischer Rhinosinusitis oder Polypen.

Biomarker-Profil – Typ-2-Phänotypisierung

BiomarkerGrenzwert / NormInterpretationEinsatz
FeNO < 20 ppb normal (Kinder); ≥ 20 ppb erhöht ↑: eosinophile Atemwegsentzündung, ICS-Ansprechen wahrscheinlich. ↓ unter ICS: Therapieresponse Diagnose, Therapiemonitoring
Blut-Eosinophile < 300/µl normal; ≥ 300/µl erhöht ≥ 300/µl: atopisches / eosinophiles Asthma. ≥ 500/µl: deutlich erhöht → Biologika-Kriterium Phänotyp, Biologika-Selektion
Gesamt-IgE Altersabhängig; > 100–200 kU/l erhöht ↑: atopischer Hintergrund. Basis für Omalizumab-Dosierung Diagnose, Omalizumab-Therapie
Spezifisches IgE (sIgE) ≥ 0,35 kU/l = Klasse 1 (sensibel) Identifikation des auslösenden Allergens; Basis für AIT-Indikation Allergie-Diagnose, AIT-Selektion
Periostin (Serum) > 23 ng/ml erhöht (Erwachsene) IL-13-getriebene Th2-Aktivität; Marker für subepitheliale Fibrose. Pediatrische Referenz noch limitiert Forschung, schweres Asthma
FEV₁-Reversibilität Anstieg ≥ 12 % oder ≥ 200 ml nach SABA Nachweis reversibler Obstruktion; beweisend für obstruktive Ventilationsstörung Diagnose (obligat)

API-Score (Asthma Predictive Index) – Kleinkinder: Bei Kindern < 3 Jahre mit ≥ 3 Wheeze-Episoden/Jahr: Majorkriterien: elterliches Asthma, atopische Dermatitis, Sensibilisierung auf Inhalationsallergene. Minorkriterien: allergische Rhinitis, Nahrungsmittelsensibilisierung, Eosinophile ≥ 4 %. Positiver strenger API: 4–10-fach erhöhtes Asthmarisiko im Schulalter.

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Molekulargenetische Ursachen

Allergisches Asthma ist eine polygen-multifaktorielle Erkrankung. GWAS-Studien identifizierten über 100 Suszeptibilitätsloci. Genetische Heritabilität beträgt 60–80 %. Umweltfaktoren modulieren die Genexpression epigenetisch.

Th2-Zytokinachse & IgE-Regulation

Zentrale Achse

Th2-Polarisation & IgE-Klassenwechsel

Allergene aktivieren dendritische Zellen → naive T-Zellen → Th2-Differenzierung. IL-4 und IL-13 stimulieren B-Zellen zur IgE-Produktion (IgE-Klassenwechsel via CD40L/STAT6). IgE bindet hochaffin an FcεRI auf Mastzellen → Sensibilisierung.

Alarmin-Ebene

TSLP / IL-33 / IL-25

Epitheliale Alarmine werden durch Schadstoffe, Allergene, Infektionen freigesetzt. TSLP aktiviert dendritische Zellen und direkt ILC2-Zellen. IL-33 (Rezeptor: ST2) stimuliert Mastzellen und Th2. IL-25 fördert ILC2-Proliferation. Übergeordnete Steuerung der Typ-2-Kaskade.

Effektorebene

Mastzellen, Eosinophile, ILC2

Mastzellen: Histamin, Leukotriene, PGD₂ (Frühreaktion). Eosinophile: MBP, ECP, IL-5 (Spätreaktion, Gewebeschaden). ILC2 (CD127+CRTH2+): antigenunabhängige Th2-Verstärkung; IL-5 + IL-13 produzierende innate Zellen. Target für Tezepelumab.

Wichtige Suszeptibilitätsgene & Loci

Gen / LocusChromosomFunktion / MechanismusKlinische Relevanz
ORMDL3 17q21.1 ER-Membranprotein; Sphingolipid-Synthese-Regulation; unfolded protein response (UPR); beeinflusst bronchiale Hyperreagibilität Stärkster GWAS-Treffer – frühkindliches Asthma
GSDMB 17q21.1 Gasdermin B; porenbildendes Protein; Pyroptose; co-reguliert mit ORMDL3 am selben Locus Frühkindliches Asthma
ADAM33 20p13 Zink-Metalloprotease; Atemwegs-Remodelling; TGF-β1-Signalweg; in Lungenfibroblast / Bronchial-Glattmuskel exprimiert Airway remodelling ↑
IL4 / IL13 5q31 Th2-Zytokine; IL-4: IgE-Klassenwechsel, Th2-Polarisation. IL-13: Mukus-Hyperproduktion, subepitheliale Fibrose, Goblet-Zell-Metaplasie IgE↑, Atopie-Achse
IL5 / IL5RA 5q31 / 3p26 IL-5: eosinophiler Wachstumsfaktor; Reifung, Überleben, Aktivierung von Eosinophilen. IL5RA: Rezeptor, target für Anti-IL-5-Biologika Eosinophiles Asthma
IL33 / ST2 9p24 / 2q11 Epitheliales Alarmin IL-33; Rezeptor ST2 (IL1RL1). ILC2-Aktivierung, Th2-Polarisation, Mastzellstimulation; SNPs am ST2-Locus mit Asthma-Exazerbationen assoziiert Exazerbationsrisiko
TSLP 5q22 Thymisches stromales Lymphopoetin; übergeordnetes Alarmin; dendritische Zell-Aktivierung; ILC2-Treiber. Target für Tezepelumab Schweres Asthma
STAT6 12q13 Transkriptionsfaktor; IL-4/IL-13 downstream. STAT6-Aktivierung → IgE-Promotor, Mukus-Gene (MUC5AC). Polymorphismen mit Atopie assoziiert Atopie / IgE
FLG (Filaggrin) 1q21 Epidermal-Barriere-Protein. Loss-of-function-Mutationen (R501X, 2282del4) → gestörte Hautbarriere → Sensibilisierung via Haut → atopischer Marsch. Asthma-Risiko indirekt erhöht Atopischer Marsch
VDR 12q13 Vitamin-D-Rezeptor; Immunmodulation, Th1/Th2-Balance. VDR-Polymorphismen (FokI, TaqI) assoziiert mit Asthmaschwere und ICS-Ansprechen Vitamin-D-Achse
ADRB2 5q32 β₂-Adrenozeptor-Gen. Arg16Gly, Gln27Glu: Polymorphismen beeinflussen SABA-Ansprechen und Desensibilisierung. Pharmakogenetisch relevant SABA-Response
PHF11 13q14 Transkriptioneller Regulator der Ig-Klassenwechsel-Rekombination. Assoziiert mit erhöhten Gesamt-IgE-Spiegeln. Seltenere Variante Gesamt-IgE ↑

Epigenetische Mechanismen

DNA-Methylierung

ZFPM1 & IL5RA-Methylierung

Hypomethylierung von ZFPM1 und IL5RA-Promotorregionen bei Kindern mit allergischem Asthma. Pränatale Tabakrauch-Exposition → persistente Methylierungsänderungen. Potentiell reversibel durch Therapie.

Histon-Modifikation

H3K4me3 an Th2-Promotoren

Th2-Zytokin-Promotoren (IL4, IL13) zeigen erhöhte H3K4me3-Aktivierungsmarkierung. HDAC2-Defekte begünstigen persistente Entzündungsgenzustände. Kortikosteroide wirken u.a. via HDAC2-Aktivierung.

MicroRNA-Regulation

miR-21, miR-145, miR-29

miR-145 und miR-21 modulieren Th2-Differenzierung. miR-29 hemmt IL-13-Signaling. miR-126 reguliert PI3K in Eosinophilen. Dysregulierte miRNA-Profile als potenzielle Biomarker für Asthma-Subtypen.

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Molekulargenetische Diagnostik

Asthma ist eine polygene Erkrankung; eine routinemäßige monogenetische Diagnostik ist nicht indiziert. Die molekulare Diagnostik zielt auf Biomarker-Phänotypisierung, Endotyp-Klassifikation und Begleiterkrankungen mit bekannten genetischen Ursachen ab.

Endotypisierung als Therapiebasis: Vor Biologika-Einsatz ist eine Endotyp-Klassifikation essenziell. Typ-2-high (eosinophil/allergisch) vs. Typ-2-low (neutrophil) unterscheiden sich in therapeutischem Ansprechen grundlegend. FeNO + Blut-Eosinophile + sIgE bilden das klinische Screening-Trio.

Component Resolved Diagnostics (CRD)

Allergen-KomponenteAllergenquelleKlinische Bedeutung
Der p 1, Der p 2, Der p 23Hausstaubmilbe (D. pteronyssinus)Genuine Sensibilisierung; Basis für Milben-AIT-Indikation; Der p 23 = schwere Reaktionen
Fel d 1KatzeHauptallergen; genuine Sensibilisierung ohne Kreuzreaktivität; fast alle Katzensensibilisierten positiv
Phl p 1, Phl p 5Lieschgras (Phleum pratense)Marker-Allergen Gräserpollen; genuine Sensibilisierung; Basis für Gräser-AIT
Bet v 1BirkePR-10-Protein; Kreuzreaktivität mit Apfel (Mal d 1), Haselnuss (Cor a 1); orales Allergie-Syndrom
Alt a 1Alternaria alternataSchimmelpilz-Marker; schweres Asthma-Risiko; Kreuzreaktivität mit anderen Schimmelpilzen
Can f 1–6HundLipocaline (Can f 1, f 2): Kreuzreaktivität Katze/Pferd möglich. Can f 5: v.a. Rüden; IgE-Bestimmung differenziert

Genetische Zusatzdiagnostik bei Verdacht auf Differenzialdiagnosen

ErkrankungGen / PanelMethodeIndikation
Zystische Fibrose (CF) CFTR (> 1.000 Varianten bekannt) CFTR-Stufendiagnostik, Schweißtest + NGS Chronische Obstruktion + Gedeihstörung + erhöhter Schweißchlorid-Test
Primäre ciliäre Dyskinesie (PCD) DNAI1, DNAI2, DNAH5, DNAAF1 u.v.m. Panel-NGS + Elektronenmikroskopie + nasales NO Situs inversus, Bronchiektasen, neonatale Atemnot, chronische Otitis
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel SERPINA1 (Z- und S-Allele) Serum-AAT + Genotypisierung Familiäre Anamnese, Emphysem, Lebererkrankung
Hyper-IgE-Syndrom (HIES) STAT3 (AD), DOCK8 (AR) Panel-NGS + Lymphozyten-Signaling IgE > 2000 kU/l, Ekzem, Skelettanomalien, rezid. Staphylokokken-Pneumonien
ABPA (Allergische Bronchopulmonale Aspergillose) CFTR-Heterozygotie, Aspergillus-IgE/-IgG CFTR-Screen + serologische Panel + HRCT Zentrale Bronchiektasen, Aspergillus-spez. IgE, Eosinophilie > 500/µl
Primäre Immundefekte (CVID, sIgA-Mangel) TNFRSF13B, IGHM u.a. Immunglobulin-Quantifizierung + Panel-NGS Rezidivierende Pneumonien, fehlendes spez. IgE, Gedeihstörung

Pharmakogenetik: ADRB2-Polymorphismen (Arg16Gly, Gln27Glu) beeinflussen SABA-Ansprechen. CRHR1-Varianten sind mit verbessertem ICS-Ansprechen assoziiert. TBX21 (T-bet)-Polymorphismen modulieren bronchiale Hyperreagibilität. Grundlage für zukünftige personalisierte Asthma-Pharmakotherapie.

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Differenzialdiagnosen

Giemen und Dyspnoe im Kindesalter können vielfältige Ursachen haben. Eine sorgfältige Differenzialdiagnostik ist vor allem bei atypischem Verlauf, fehlendem Therapieansprechen oder Erstmanifestation im Säuglings- und Kleinkindalter unerlässlich.

ErkrankungWegweisende KlinikDiagnostikAbgrenzung zum Asthma
Zystische Fibrose (CF) Chronischer produktiver Husten, Gedeihstörung, Steatorrhö, Salzgeschmack der Haut Schweißtest (Cl⁻ > 60 mmol/l), CFTR-Genetik, Sputumkulturen Obstruktion nicht vollständig reversibel; chronische Besiedlung; Pankreas-Beteiligung; Gedeihstörung
Primäre ciliäre Dyskinesie (PCD) Neonatales Atemnotsyndrom, Situs inversus, chron. Sinusitis, Bronchiektasen, Infertilität Nasales NO (erniedrigt), Elektronenmikroskopie, Panel-NGS Permanente Obstruktion; keine vollständige Reversibilität; keine Atopie; neonatale Manifestation
Fremdkörperaspiration Plötzlicher Hustenstoß, einseitiges Giemen, fokale Atelektase oder Überblähung im Röntgen Röntgen-Thorax; starre Bronchoskopie (diagnostisch + therapeutisch) Akuter Beginn; einseitig; kein Allergy-Background; fehlendes SABA-Ansprechen
Tracheomalazie / Laryngomalazie Inspiratorischer Stridor, Verschlechterung bei Aufregung, Rückenlage; Säuglingsalter Flexible Laryngo-/Tracheoskopie, dynamisches CT Inspiratorisch betont; Säuglingsalter; kein IgE; kein FeNO-Anstieg; keine Reversibilität
Vocal Cord Dysfunction (VCD) Paradoxe Stimmbandbewegung; inspiratorischer Stridor; stress-/angstassoziiert; Adoleszenz, bevorzugt Mädchen Laryngoskopie während Symptomatik; Flow-Volume-Kurve (Inspirationsplatte) Inspiratorisch; psychosomatische Komponente; kein Bronchodilatator-Ansprechen; Mädchen > Jungen
Herzinsuffizienz / Kardiale Vitien Tachypnoe, Hepatomegalie, Ödeme, Zyanose, Herzgeräusch, Gedeihstörung Echokardiographie, EKG, Röntgen (Kardiomegalie), BNP / NT-proBNP Bi-ventrikuläre Zeichen; keine Atopie; Ansprechen auf Diuretika; Strukturanomalie
ABPA (Allergische Bronchopulmonale Aspergillose) Asthma-ähnlich + zentrale Bronchiektasen + schleimige Mucus-Pfröpfe + Eosinophilie Aspergillus-sIgE/-IgG, Gesamt-IgE > 1000 kU/l, HRCT-Thorax Radiologische Veränderungen; sehr hohes IgE; Aspergillus-Sensibilisierung
Bronchiektasen Täglicher produktiver Husten, chronische Kolonisierung, Uhrglasnägel, Trommelschlegelfinger HR-CT Thorax (Goldstandard), Immundiagnostik, Cilien-Diagnostik Irreversible strukturelle Veränderung; CT-Nachweis; dauerhafte Besiedlung
Gastroösophagealer Reflux (GERD) Chronischer Reizhusten, nächtlich, postprandial; Sodbrennen; Regurgitation pH-Metrie / Impedanzmessung, ÖGD, therapeutischer PPI-Versuch Fehlendes Giemen; kein IgE; Asthma-Komorbidität möglich; fehlendes ICS-Ansprechen
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Therapiemöglichkeiten

Die Therapie folgt dem Stufentherapieplan der NVL Asthma 2024. Ziel ist vollständige Asthmakontrolle bei bestmöglicher Lebensqualität und minimalen Nebenwirkungen. Grundpfeiler: Allergenkarenz, inhalative Pharmakotherapie, allergenspezifische Immuntherapie und strukturierte Patientenschulung.

Stufentherapie – NVL Asthma 2024

  • STUFE 1 Intermittierendes Asthma — Bedarfstherapie

    Reliever (Bedarfsmedikament): Kurzwirksame Beta-2-Agonisten (SABA) – Salbutamol oder Terbutalin – nach Bedarf (max. 2–3× / Woche). Alternativ bei Kleinkindern: Ipratropiumbromid. Keine Dauermedikation erforderlich. Ziel: ≤ 2 Symptomtage/Woche, kein nächtliches Erwachen, normale körperliche Aktivität.

    Salbutamol 100 µg/Hub · Terbutalin 500 µg/Hub
  • STUFE 2 Leichtgradiges persistierendes Asthma — Niedrig-dosiertes ICS

    Bevorzugt: Inhalatives Kortikosteroid (ICS) täglich – Budesonid 200–400 µg/d, Fluticasonpropionat 100–200 µg/d, Beclometason 200 µg/d. Alternativ: Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast (v.a. bei allergisc­her Rhinitis-Komorbidität, ab 6 Mon.). SABA weiter nach Bedarf.

    Budesonid · Fluticasonpropionat · Beclometason · Montelukast
  • STUFE 3 Mittelgradiges Asthma — ICS-Dosissteigerung oder ICS + LABA

    Option A: Mitteldosiertes ICS (Budesonid 400–800 µg/d). Option B (bevorzugt ab 5 Jahre): ICS + langwirksamer Beta-2-Agonist (LABA): Formoterol oder Salmeterol; Fixkombinationen: Budesonid/Formoterol, Fluticason/Salmeterol, Beclometason/Formoterol. Cave: LABA niemals als Monotherapie ohne ICS! Option C: ICS + LTRA (Montelukast).

    Budesonid/Formoterol · Fluticason/Salmeterol · Beclometason/Formoterol
  • STUFE 4 Schweres Asthma — Hochdosiertes ICS + LABA ± Add-on

    Hochdosiertes ICS + LABA-Kombination. Add-on: Tiotropium-Inhalation (LAMA, zugelassen ab 6 Jahren; 2,5 µg/d), Theophyllin retardiert (TDM erforderlich), LTRA. Vor Eskalation auf Stufe 5: strukturierte Überprüfung von Adhärenz, Inhalationstechnik, Allergenkarenz und Komorbiditäten.

    + Tiotropium 2,5 µg/d (ab 6 J.) · Theophyllin ret.
  • STUFE 5 Schwerstes Asthma — Biologika-Therapie

    Omalizumab (Anti-IgE, ab 6 J.): Schweres allergisches Asthma, erhöhtes IgE, perenniale Sensibilisierung, ≥ 2 Exazerbationen/Jahr; s.c. alle 2–4 Wochen. Dupilumab (Anti-IL-4Rα, ab 6 J.): Typ-2-Asthma; blockiert IL-4 + IL-13; auch bei Neurodermitis-Komorbidität. Mepolizumab (Anti-IL-5, ab 6 J.): Schweres eosinophiles Asthma (Eos ≥ 300/µl); monatlich s.c. Benralizumab (Anti-IL-5Rα, ab 12 J.): schnelle Eosinophilen-Depletion; alle 8 Wochen s.c. Tezepelumab (Anti-TSLP): breites Typ-2- und Nicht-Typ-2-Spektrum; Zulassung für Kinder in Evaluation.

    Omalizumab · Dupilumab · Mepolizumab · Benralizumab · Tezepelumab
  • STUFE 6 Orale Kortikosteroide — Ultima Ratio

    Systemisches Kortikosteroid (Prednisolon) nur bei schwerem therapierefraktärem Asthma. Niedrigste wirksame Dosis (< 10 mg/d), Alternierend-Schema bevorzugt. Monitoring: Wachstum, Knochendichte (DXA), Glukose, Augeninnendruck. Biologika-Therapie anstreben, um OCS zu sparen (Steroid-Sparing-Effekt).

    Prednisolon – niedrigste wirksame Dosis

Biologika-Übersicht

Omalizumab

Anti-IgE-Antikörper. Blockiert freies IgE → verhindert Mastzell-Sensibilisierung. Dosierung gewichts- und IgE-adaptiert. Indikation: schweres allergisches Asthma, sIgE gegen perenniales Allergen, IgE 30–1500 kU/l.

Xolair® · ab 6 Jahre · s.c. alle 2–4 Wochen

Dupilumab

Anti-IL-4Rα (blockiert IL-4 + IL-13). Breites Spektrum: Asthma + Neurodermitis + nasale Polypen. Wirksamkeit unabhängig von Eosinophilenzahl bei Typ-2-Asthma. Häufigste NW: Konjunktivitis, Injektionsreaktionen.

Dupixent® · ab 6 Jahre · s.c. alle 2 Wochen

Mepolizumab

Anti-IL-5-Antikörper. Hemmt Eosinophilen-Reifung und -Überleben. Indikation: schweres eosinophiles Asthma mit Blut-Eos ≥ 300/µl. Reduktion von Exazerbationen um bis zu 50–60 %. Wöchentliche OCS-Einsparung.

Nucala® · ab 6 Jahre · s.c. monatlich

Benralizumab

Anti-IL-5Rα-Antikörper. Direkte Eosinophilen-Depletion via ADCC. Schneller Wirkungseintritt. Indikation: schweres eosinophiles Asthma. Längere Dosierungsintervalle nach Initiierung möglich.

Fasenra® · ab 12 Jahre · s.c. alle 8 Wochen

Tezepelumab

Anti-TSLP-Antikörper. Blockiert übergeordnetes Alarmin → wirkt auf alle Typen (Typ-2-high und -low). Breitestes Wirkspektrum. Reduktion von Exazerbationen auch bei niedrigen Eosinophilen. Kinder-Zulassung in Vorbereitung.

Tezspire® · Erwachsene zugelassen · s.c. monatlich

Allergenspezifische Immuntherapie (AIT)

SUBKUTANE IMMUNTHERAPIE (SCIT)

  • Goldstandard der kausalen Allergiebehandlung
  • Hausstaubmilben, Pollen, Tierepithelien, Insektengift
  • Steigerungsphase: wöchentlich ~4 Monate
  • Erhaltungsphase: monatlich 3–5 Jahre
  • Reduktion neuer Sensibilisierungen (Prävention)
  • Nachgewiesene Reduktion von Asthma-Exazerbationen
  • Nur in allergologisch qualifizierten Zentren

SUBLINGUALE IMMUNTHERAPIE (SLIT)

  • Hausstaubmilbe: Acarizax® (ab 5 Jahre) · Gräserpollen: Grazax®
  • Häusliche Anwendung (täglich sublingual)
  • Sehr geringes Anaphylaxierisiko
  • Gute Adhärenz, besonders bei Kindern
  • Evidenz: ICS-Einsparung, Exazerbationsreduktion
  • GINA und NVL empfehlen AIT als Add-on

Nicht-pharmakologische Maßnahmen

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Allergenkarenz

Milbenreduktion (Encasing, kein Teppich), Haustierhaltung bei Allergie vermeiden, Schimmel sanieren, Pollenschutz (Fenster, Kleidung), Nikotinexposition meiden (aktiv/passiv).

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Patientenschulung

Strukturierte Programme: „Luftikusse" (Kleinkinder), „Astamotion" (Schulkinder), KGAS (Jugendliche). Inhalationstechniktraining mit Spacer. Notfallplan schriftlich. Selbstmanagement fördern.

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Sport & Physiotherapie

Regelmäßige Aktivität ausdrücklich empfohlen. Schwimmen besonders geeignet. Aufwärmprotokoll vor Sport. Atemphysiotherapie (PEP-Geräte, Zwerchfellatmung).

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Psychosoziale Unterstützung

Psychologische Mitbetreuung bei Angst, Asthma-Phobie, Depression, Adhärenzproblemen oder VCD-Komorbidität. Selbsthilfegruppen (Deutsche Atemwegsliga, Allergieverein AVE).

Notfalltherapie der akuten Exazerbation

Leicht-mittelgradig: Inhalatives SABA (Salbutamol 2–4 Hübe via Spacer, alle 20 min × 3), orales Prednisolon 1–2 mg/kg (max. 40 mg), O₂ bei SpO₂ < 95 %. Schwer: Stationäre Aufnahme; kontinuierliche SABA-Verneblung; Kortikosteroid i.v.; Ipratropium zufügen; MgSO₄ i.v. (25–75 mg/kg); bei Versagen: Intensivstation, NIV, invasive Beatmung als Ultima Ratio.

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Expertenzentren D-A-CH

Spezialisierte Zentren und führende Fachexperten für pädiatrisches allergisches Asthma in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

🇩🇪 Deutschland
Prof. Dr. Erika von Mutius
Pädiatrische Allergologie & Pneumologie
Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
MÜNCHEN
Leiterin ALLIANCE-Kohorte (DZL); weltweit führend in Asthma-Epidemiologie; Hygiene-Hypothese
Asthma-Epid.ALLIANCEPrävention
Prof. Dr. Eckard Hamelmann
Direktor Universitätsklinik für Kinder- u. Jugendmedizin
Evangelisches Klinikum Bethel
BIELEFELD
GPP-Mitglied; schweres kindliches Asthma; Biologika-Therapie
BiologikaSchweres Asthma
Prof. Dr. Matthias Kopp
Allergologie & Pneumologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
LÜBECK
DGAKI; Allergieprävention; Frühintervention; AIT-Studien
PräventionAIT
Prof. Dr. Tobias Ankermann
Kinderpneumologie & Allergologie
UKSH Campus Kiel
KIEL
GPP-Mitglied; Atemwegsinfektionen; Asthmaschulung; Lungenfunktion
SchulungInhalation
Prof. Dr. Monika Gappa
Pädiatrische Pneumologin
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
DÜSSELDORF
NVL-Asthma-Autorin; schweres Asthma; Biologika; Lungenfunktion
NVL-AutorinBiologika
Prof. Dr. Gesine Hansen
Kinderpneumologie & Neonatologie
Medizinische Hochschule Hannover
HANNOVER
Immunologische Grundlagenforschung; Toleranzinduktion; regT-Zellen
ImmunologieToleranz
Prof. Dr. Renate Amin
Pädiatrische Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
BERLIN
Nahrungsmittelallergien; Anaphylaxie; schweres Asthma
AnaphylaxieNahrungsmittel
PD Dr. Florian Brinkmann
Kinderpneumologie
Universitätskinderklinik Bochum (St. Josef-Hospital)
BOCHUM
Akute Atemwegsinfektionen; Asthmadiagnostik; Bronchoskopie
PneumologieDiagnostik
🇦🇹 Österreich
Prim. Dr. Angela Zacharasiewicz
Leiterin Pädiatrische Pneumologie & Allergologie
Wilhelminenspital Wien
WIEN
Leiterin AG Pädiatrische PPA (ÖGKJ); DFP-Zertifizierung; NVL-Autorin; Mondseer Gespräche
AG-LeiterinLeitlinien
Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szépfalusi
Leiter Pädiatrische Allergologie
AKH Wien / Medizinische Universität Wien
WIEN
Nahrungsmittelallergie; Asthma; Immuntherapie; Tagungsorganisator Schönbrunn
ImmuntherapieNahrungsmittel
Dr. Ernst Eber
Pädiatrische Pneumologie
Medizinische Universität Graz
GRAZ
Kindliches Asthma; Mukoviszidose; bronchoskopische Diagnostik
AsthmaBronchoskopie
Univ.-Prof. Dr. Fritz Horak
Klinische Allergologie
Allergie Zentrum Wien Floridsdorf
WIEN
Pollenallergie; Asthma; AIT-Studien; Mondseer Gespräche (Co-Org.)
AITPollen
🇨🇭 Schweiz
Prof. Dr. Alexander Moeller
Leiter Kinderpneumologie
Universitäts-Kinderspital Zürich (Kispi)
ZÜRICH
Schweres kindliches Asthma; Biologika; Säuglings-Lungenfunktion; interstitielle Erkrankungen
Schweres AsthmaBiologika
Prof. Dr. Claudia Kuehni
Epidemiologie & Pädiatrische Pneumologie
Universität Bern / Inselspital
BERN
Asthma-Epidemiologie; Kinderpneumologie-Register; PCD-Diagnostik; ECFS
EpidemiologieRegister
Prof. Dr. Carmen Casaulta
Leiterin Pädiatrische Pneumologie
Inselspital Bern
BERN
Mukoviszidose; Asthma; Atemwegsinfektionen; bronchoskopische Diagnostik
AsthmaMukoviszidose
Prof. Dr. Bianca Schaub
Immunologie & Pädiatrische Allergologie
Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
BASEL
Präventive Immunologie; regulatorische T-Zellen; Asthmaprävention; Epigenetik
PräventionEpigenetik

Fachgesellschaften & Referenzorganisationen: GPP – Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (D-A-CH, paediatrische-pneumologie.eu) · GPA – Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin · ÖGKJ/AG PPA – Österreichische Ges. für Kinder- und Jugendheilkunde · SGPP – Schweizerische Ges. für Pädiatrische Pneumologie · DZL – Deutsches Zentrum für Lungenforschung (ALLIANCE-Kohorte) · GINA – Global Initiative for Asthma · Deutsche Atemwegsliga (atemwegsliga.de)