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Grundlagen & Definition

Die allergische Rhinosinusitis bezeichnet die gleichzeitige IgE-vermittelte Entzündung der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen (NNH) im Rahmen einer allergischen Erkrankung. Da die Nasenschleimhaut und die NNH-Mukosa anatomisch kontinuierlich sind, ist eine isolierte Rhinitis ohne Beteiligung der Nebenhöhlen eher die Ausnahme als die Regel. Bei chronischer allergischer Rhinitis entwickelt sich regelhaft eine begleitende Entzündung der Sinusmukosa (Rhinosinusitis).

Pathogenetische Verbindung: Allergene induzieren Schleimhautödem der nasalen Mukosa → Verlegung der NNH-Ostia (Kieferhöhle: mittlerer Nasengang; Ethmoid: Schleimhaut) → gestörte mukoziliäre Clearance → Sekretretention → hypoxisches Milieu in Sinus → bakterielle Superinfektion möglich (ARS) oder persistierende sterile Entzündung (CRS). IL-33 und TSLP aktivieren direkt auch die NNH-Mukosazellen.

Klassifikation: Akute vs. Chronische Rhinosinusitis

Akute RS (ARS)< 12 Wochen; vollst. Abheilung
Subakute RS4–12 Wochen
Chron. RS ohne Polypen (CRSsNP)≥ 12 Wochen; allergisch / nicht-allergisch
Chron. RS mit Polypen (CRSwNP)≥ 12 Wo.; Typ-2-dominant; Biologika
Rezidiv. ARS≥ 4 Episoden/Jahr
6–11 %
Prävalenz CRS Gesamtbevölkerung
≥ 12 Wo.
Diagnosedauer CRS (EPOS-Definition)
~30 %
AR-Patienten mit CRS-Komorbidität
Typ-2
Dominanter Endotyp bei allergischer CRS

Anatomisch-pathophysiologische Grundlagen

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Ostiomeataler Komplex

Schlüssel-Drainageregion: Kieferhöhle, anteriore Ethmoidzellen, Stirnhöhle drainieren in mittleren Nasengang. Allergisches Schleimhautödem → Obstruktion → Sekretretention → Druckgefühl, Schmerz, Entzündungszirkulus.

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Typ-2-Entzündung der NNH

Eosinophile Infiltration in NNH-Mukosa (& Submukosa) dominiert bei allergischer CRS. IL-5, IL-13 erhöht. Periostin, ECP erhöht. Bei CRSwNP: fibrinreiche Polypen mit Eosinophilen und IgE-sezernierenden Plasmazellen.

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Mikrobiom-Verschiebung

Dysbiose der NNH-Schleimhaut: Reduktion von Lactobacillus, Anstieg von Staphylococcus aureus. S.-aureus-Enterotoxine wirken als lokale Superantigene → polyklonale IgE-Produktion. Staphylokokken-IgE = schlechtere Prognose.

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Schleimhaut-Remodelling

Chronische Eosinophilen-Infiltration + TGF-β → subepitheliale Fibrose + Pseudozysten + Polypen (CRSwNP). Bei Kindern: Polypen selten (eher CF-assoziiert oder AFRS). Bei Erwachsenen: häufiger Typ-2-NP.

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Pädiatrische Besonderheiten

NNH-Anatomie: Ethmoid ab Geburt; Maxillarsinus ab 4 J. klinisch relevant; Frontalsinus spät entwickelt. Adenoid-Hyperplasie häufige Mitursache (rhinogene NNH-Obstruktion). Zystische Fibrose immer ausschließen.

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Allergenbedingte NNH-Beteiligung

Pollenallergene (saisonal): NNH-Schleimhaut verdickt im CT während Pollensaison nachweisbar (60–80 % der AR-Patienten). Hausstaubmilben (perennial): chronische NNH-Beteiligung. IL-4/IL-13 hemmen mukoziliäre Funktion direkt.

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Klinische Symptome

Die allergische Rhinosinusitis kombiniert die nasalen Symptome der AR mit den sinusitisbedingten Beschwerden. Das klinische Bild variiert von leichter allergischer Begleitmanifestation bis zur schweren chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen.

NASALE SYMPTOME (AR-ANTEIL)

  • Nasaler Pruritus, Niesen in Salven
  • Wässrige bis schleimige Rhinorrhoe
  • Nasale Kongestion (bilateral)
  • Postnasales Sekret, Pharynxreizhusten
  • Hyposmie bis Anosmie (bei Polypen)
  • Allergischer Gruß, nasale Querfalte

NNH-SYMPTOME (SINUSITIS-ANTEIL)

  • Gesichtsschmerz / -druck (sinusbezogen)
  • Stirn-, Wangen-, Schläfenschmerz
  • Postnasales Sekret mit Viskositätszunahme
  • Druckgefühl bei Vornüberbeugen
  • Morbus maxillaris: Kieferschmerz / Zahnschmerz
  • Kopfschmerzen (besonders morgens)

CHRONISCHE RS (CRS-SYMPTOME)

  • Persistierende Kongestion ≥ 12 Wochen
  • Nasale Obstruktion dauerhaft beidseits
  • Schleimig-eitriges postnasales Sekret
  • Fortschreitende Hyposmie / Anosmie
  • Bei CRSwNP: bilaterale Polypen endoskopisch
  • Asthma-Exazerbationen parallel

AKUTE EXAZERBATION / KOMPLIKATIONEN

  • Periorbitale Schwellung, Rötung (orbitale Komplikation!)
  • Proptosis, Doppelbilder → sofort HNO/Ophtha!
  • Meningismus, Fieber, Kopfschmerzen → intrakraniell!
  • Anschwellen Stirn-/Wangenhöhle
  • Zahnschmerzen (Kieferhöhlen-Boden-Nähe)
  • Periostitis/Osteomyelitis (selten, bei CF)

KINDER (ALTERSABHÄNGIGE BESONDERHEITEN)

  • Ethmoiditis häufigste Sinusitis bei Kleinkindern
  • Adenoid-Hyperplasie als Begleitfaktor
  • Weniger ausgeprägte Gesichtsschmerzen
  • Schulleistungsminderung durch Kongestion
  • Seröse Otitis media als NNH-Komorbidität
  • CF immer ausschließen bei Polypen im Kindesalter!

KOMORBIDITÄTEN

  • Asthma bronchiale (united airway disease)
  • Allergische Rhinitis (Grunderkrankung)
  • Zystische Fibrose (CF) – häufig mit NNH-Polypen
  • Primäre ciliäre Dyskinesie (PCD)
  • ABPA (Allergische Bronchopulmonale Aspergillose)
  • AERD / Samter-Trias (Asthma + RS + ASS-Intoleranz)

NNH-Entwicklung & Altersabhängigkeit der Sinusitis

NNH / AlterEntwicklungTypische Sinusitis-FormKlinische Relevanz
Ethmoid (Siebbein)Ab Geburt vorhanden; rasch pneumatisiertEthmoiditis – häufigste Sinusitis im Kleinkindalter; orbitale Komplikation möglichPeriorbitalödem → sofort HNO + Ophtha; CT obligat
Maxillarsinus (Kieferhöhle)Ab 4. Lebensjahr klinisch relevantMaxillarsinusitis – häufigste Sinusitis bei Schulkindern; Zahnschmerz möglichAR-Hauptzielstruktur; Ostium-Obstruktion durch Schleimhautödem
Frontalsinus (Stirnhöhle)Ab 5.–7. Lj. sichtbar; vollständig ab ~12 Lj.Frontale Sinusitis erst ab Schulalter; Pott'scher Geschwulst möglich (selten)Später klinisch relevant; Komplikation bei Jugendlichen
Sphenoid (Keilbeinhöhle)Ab 5.–6. Lj. pneumatisiertSeltene isolierte Sphenoiditis; schwer lokalisierbar; Sehstörungen möglichSelten, aber gefährlich (Nähe zu Sinus cavernosus, Optikus)

Allergische Fungale Rhinosinusitis (AFRS)

AFRS (Allergische Fungale Rhinosinusitis): Sonderform der CRS bei atopischen Patienten. Charakteristisch: eosinophiler Mucin (Schimmelpilz-haltiges, zähes Sekret), Nasenpolypen, einseitig betont, IgE gegen Schimmelpilze (Alternaria, Aspergillus, Bipolaris). Pathomechanismus: IgE-vermittelte Typ-I-Reaktion + Typ-IV-Reaktion auf inhalierte Schimmelpilzantigene in NNH. CT: heterogene Signaldichte ("starry sky"). Therapie: operative Sanierung + lokale/systemische Steroide + AIT (Schimmelpilz-SCIT).

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Diagnostik

Die Diagnose der allergischen Rhinosinusitis kombiniert rhinologische Diagnostik (Endoskopie, Bildgebung), funktionelle Untersuchungen und allergologische Testung. Leitfaden ist die EPOS 2020 (European Position Paper on Rhinosinusitis and Nasal Polyps).

Diagnostischer Algorithmus (EPOS 2020)

  1. Symptom-basierte Diagnose (EPOS)Diagnosekriterien CRS: ≥ 2 Symptome für ≥ 12 Wochen, davon obligat nasale Obstruktion oder nasale Sekretion (anterior/posterior), plus ≥ 1 weiteres: Gesichtsschmerz/-druck, Hypo-/Anosmie (Erwachsene) oder Husten (Kinder). Schweregrad: VAS (Visual Analog Scale) 0–10 cm: mild < 4, mittelschwer/schwer ≥ 4.
  2. Nasale Endoskopie (NE)Flexible oder starre Nasenendoskopie: Polypen-Staging (0–3); eitriges Sekret aus mittlerem Nasengang; Schleimhaut-Ödem; Adenoid-Beurteilung bei Kindern. Obligat bei CRS-Verdacht; NE kann Diagnose CRS bestätigen (Polypen = CRSwNP). Videodokumentation empfohlen. Kleine Patienten ab ca. 4 Jahren.
  3. Allergologische DiagnostikPrick-Test + spezifisches IgE: Inhalationsallergene-Panel; Allergenkomponenten-Diagnostik (CRD) für AIT-Selektion. Gesamt-IgE + Blut-Eosinophile. Staphylokokken-Enterotoxin A/B (SAE-sIgE): Marker für schwerere CRS; Polypogenese-Risiko; schlechtere AIT-Prognose. Nasaler Provokationstest (NPT): Allergen-Symptom-Nachweis bei NNH-Beteiligung.
  4. Bildgebung (selektiv)CT-NNH (Goldstandard bei CRS): vor operativer Planung; Dokumentation der Polypen, Wandveränderungen, anatomischer Varianten. Lund-Mackay-Score (Punktsystem NNH-Beteiligung 0–24). MRT-NNH: bessere Weichteildarstellung; bei V.a. Komplikation, Tumor, AFRS (charakteristisches Muster). Kinder: Strahlenexposition → CT nur bei klarer Indikation; MRT bevorzugt bei Kindern.
  5. Labordiagnostik & BiomarkerGesamt-IgE, Blut-Eosinophile (≥ 300/µl = Typ-2-Phänotyp), TARC/CCL17, Periostin. Schweißtest + CFTR-Diagnostik: bei Kindern mit NNH-Polypen zwingend (CF-Ausschluss). Nasales NO (nNO): erniedrigt bei PCD. Sputum-/Nasen-Sekret-Abstrich: Pilzdiagnostik (AFRS-Nachweis).
  6. Funktionelle DiagnostikPNIF (Peak Nasal Inspiratory Flow): Verlaufskontrolle nasale Durchgängigkeit. Rhinomanometrie / akustische Rhinometrie. SNOT-22 (Sino-Nasal Outcome Test): validierter Lebensqualitätsfragebogen; SNOT-22 ≥ 20 = mittelschwer/schwer; Veränderung ≥ 8,9 Punkte = klinisch relevante Verbesserung.

Bildgebung bei CRS – CT Lund-Mackay-Score

NNH-RegionPunkteBedeutung
Kieferhöhle (bilateral)0–2 je Seite0 = frei; 1 = partielle Verschattung; 2 = vollständige Verschattung
Vordere Ethmoidzellen (bilateral)0–2 je SeiteWichtigste Region: Drainageweg der Kieferhöhle; Schlüssel bei CRS
Hintere Ethmoidzellen (bilateral)0–2 je SeiteSeparate Beurteilung; Spätbeteiligung bei CRS
Keilbeinhöhle (bilateral)0–2 je SeiteSpätbeteiligung; Komplikationsrisiko (Sinus cavernosus)
Stirnhöhle (bilateral)0–2 je SeiteErst ab Schulalter relevant; Pott'scher Geschwulst-Risiko
Ostiomeataler Komplex (bilateral)0 oder 2 je Seite0 = nicht betroffen; 2 = obstruiert; Schlüsselstruktur!
Gesamt0–24≥ 12 = schwere CRS; Korreliert mit Symptomatik; Operationsindikation
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Molekulargenetische Ursachen

Die allergische Rhinosinusitis teilt weitgehend die Genetik der allergischen Rhinitis (AR), hat aber zusätzliche NNH-spezifische pathomechanistische Besonderheiten, insbesondere bei der Polypen-Entstehung (CRSwNP).

Typ-2-Pathomechanismus in den NNH

Alarmin-Achse

TSLP / IL-33 / IL-25 in NNH-Epithel

Allergene, Irritanzien oder Mikroorganismen aktivieren NNH-Epithelzellen → TSLP, IL-33, IL-25-Freisetzung → ILC2-Aktivierung + Mastzell-Stimulation → IL-4/IL-5/IL-13-Kaskade → eosinophile NNH-Entzündung → Schleimhautödem, Polypen-Vorläufer.

Polypen-Pathogenese

Fibrin & IgE in Polypengewebe

CRSwNP: Fibrinreiche Polypen mit lokal sezerniertem IgE (B-Zellen/Plasmazellen in situ im Polypen), eosinophilen Granulozyten und Staphylokokken-Enterotoxin A/B als lokalem Superantigen. Polyklonale IgE-Produktion → Verstärkung des Remodelling.

Arachidonsäure-Achse

AERD / Samter-Trias

Aspirin-Exacerbated Respiratory Disease: COX-1-Blockade durch ASS/NSAIDs → reduziertes PGE₂ → verstärkte Leukotrien-Produktion (LTC4, LTD4) via 5-LOX → Mastzelldegranulation, Eosinophilen-Rekrutierung. NNH-Polypen + Asthma + ASS-Intoleranz. Pathogenetisch von allergischer CRS abzugrenzen.

Genetik der CRS mit Nasenpolypen (CRSwNP)

Gen / LocusChromosomFunktion / Pathomechanismus NNHKlinische Relevanz
IL4 / IL135q31Th2-Zytokine; IL-13 → Becherzellhyperplasie in NNH-Mukosa, Mukuseindickung, Ostia-Obstruktion; IL-4 → IgE-Klassenwechsel auch in NNH-Polypengewebe; Basis für Dupilumab-TherapieZentrale CRS-Achse
IL5 / IL5RA5q31 / 3p26IL-5: Eosinophilen-Überleben und -Einwanderung in NNH-Mukosa; hohe Eosinophilenzahl = Marker für CRSwNP, AFRS; Mepolizumab (Anti-IL-5) für CRSwNP zugelassenEosinophile CRS
IL33 / ST29p24 / 2q11IL-33 aus NNH-Epithelzellen; ST2-Expression auf Mastzellen und ILC2 in NNH-Submukosa erhöht; IL-33-SNPs assoziiert mit Polypen-Risiko; IL-33-getriebene Fibrin-Exsudation → Polypen-EntstehungPolypen-Risiko
TSLP5q22Alarmin; in NNH-Mukosa bei CRSwNP erhöht; TSLP-Polymorphismen assoziiert mit CRS-Schwere; aktiviert ILC2 → IL-5/IL-13; Tezepelumab (Anti-TSLP) in Entwicklung für CRSCRS-Schwere
CFTR7q31Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator; Homozygote Mutationen → CF (NNH-Polypen bei 30–50 % der CF-Kinder); CFTR-Heterozygotie: erhöhtes CRS-Risiko; Nasenpolypen im Kindesalter → CF zwingend ausschließenCF-assoziierte CRS
HLA-DRB16p21MHC-II; Allergen-Präsentation in NNH-Mukosa; HLA-DRB1*04-Assoziation mit CRS + AERD beschrieben; HLA-Varianten modulieren Intensität der Allergen-spezifischen Immunantwort in der NNHHLA-Assoziation
PTGER2 / PTGDR214q22 / 11q12Prostaglandin-E2-Rezeptor 2 / PGD₂-Rezeptor (CRTH2 = DP2); PTGDR2 = target für CRTH2-Antagonisten; bei AERD/Samter: COX-1-Blockade → PGE₂-Mangel → enthemmte LT-Synthese; PTGER2-Varianten assoziiert mit ASS-IntoleranzAERD-Achse
DNAI1 / DNAH59p13 / 5p15Ziliendynein-Gene; homozygote Mutationen → PCD; PCD = chronische Rhinosinusitis durch fehlende mukoziliäre Clearance; kein Bezug zu allergischer RS, aber klinisch ähnlich; nNO erniedrigtPCD / DD

Epigenetik & Umweltfaktoren bei CRS

DNA-Methylierung

IL-5RA & TSLP-Promotor

Hypomethylierung des TSLP-Promotors in NNH-Mukosa bei CRSwNP. IL-5RA-Demethylierung → erhöhte Eosinophilen-Sensitivität. Staphylokokken-Enterotoxine induzieren epigenetische Veränderungen in B-Zellen → IgE-Hyperproduktion. Luftverschmutzung (NO₂) verändert NNH-Mukosa-Methylierungsprofil.

Klimawandel

CO₂ & Pollenallergene

Erhöhte CO₂-Konzentrationen → längere Pollensaison + erhöhte Allergenkonzentration pro Pollenansammlung. Ozon-Exposition → oxidativer Stress → NNH-Epithelschaden → erhöhte TSLP-Freisetzung. Kombinationsexposition Pollen + Ozon potenziert IgE-Produktion epigenetisch.

Mikrobiom-Epigenetik

S. aureus-Enterotoxine

Staphylokokken-Enterotoxin B (SEB) als Superantigen: polyklonale T-Zell- und B-Zell-Aktivierung → IgE-Klassen-Switching unabhängig vom spezifischen Allergen. SEB-IgE im Serum = Biomarker für schwere CRSwNP und Biologika-Indikation. Epigenetisch: SEB verändert Methylierungsmuster von Th2-Genen.

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Molekulargenetische Diagnostik

Routinemäßige Gendiagnostik ist bei der allergischen Rhinosinusitis nicht indiziert. Molekulare Diagnostik fokussiert auf Allergen-Endotypisierung, Ausschluss genetischer Differenzialdiagnosen (CF, PCD) und Biomarker-Phänotypisierung für die Biologika-Selektion.

Endotyp-basierte Therapiewahl (EPOS 2020): Vor Biologika-Therapie bei CRSwNP: Typ-2-Biomarker bestimmen. Eosinophile (Blut ≥ 300/µl), Gesamt-IgE, TARC, Periostin, Staphylokokken-IgE (SAE-IgE). Hoher Typ-2-Endotyp = gutes Ansprechen auf Dupilumab, Mepolizumab, Omalizumab. SNOT-22 als Lebensqualitäts-Endpunkt. EUFOREA-Kriterien für Ansprechen: ≥ 4/5 Kriterien gebessert = gutes Ansprechen.

Diagnostik-Panel bei schwerer CRS / Biologika-Vorbereitung

UntersuchungMethodeZiel / Bedeutung
CFTR-MutationsanalyseCFTR-Panel NGS + SchweißtestCF-Ausschluss bei Kindern mit NNH-Polypen; obligat im Kindesalter!
PCD-DiagnostikNasales NO + Elektronenmikroskopie + NGSPCD-Ausschluss bei chronischer RS ohne allergischen Nachweis; nNO < 77 nL/min
Staphylokokken-IgE (SAE-IgE)ImmunoCAP: SE-A, SE-B, TSST-1Marker für schwere CRSwNP; Polypen-Rezidivrisiko; Biologika-Indikation; polyklonale IgE-Produktion
Blut-EosinophileDifferentialblutbild≥ 300/µl = eosinophiler Phänotyp; Mepolizumab-Indikation; Prognose CRSwNP
Gesamt-IgE + sIgE-PanelImmunoCAP + CRDAtopischer Status; AIT-Indikation; Omalizumab-Dosierung; Differenzierung genuine/Kreuzreaktivität
SNOT-22Validierter Fragebogen (22 Items)Lebensqualität; Therapieansprechen (≥ 8,9 Punkte Verbesserung = klinisch relevant); EPOS-Standard
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Differenzialdiagnosen

Die Rhinosinusitis-Symptomatik – insbesondere im Kindesalter – erfordert eine sorgfältige Differenzierung, da mehrere schwere Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können.

ErkrankungWegweisende KlinikDiagnostikAbgrenzung zur alllerg. RS
Zystische Fibrose (CF)NNH-Polypen + Gedeihstörung + Steatorrhö + Salzgeschmack; Polypen im Kindesalter häufigSchweißtest (Cl⁻ > 60 mmol/l); CFTR-Genetik; CT-NNH (Polypen); SputumkulturenPolypen im Kindesalter: immer CF ausschließen! Pankreasbeteiligung; Gedeihstörung
Primäre ciliäre Dyskinesie (PCD)Chronische RS ab Neonatalperiode; Bronchiektasen; Situs inversus möglich; InfertilitätNasales NO (erniedrigt < 77 nL/min); Elektronenmikroskopie; Panel-NGS (DNAI1 etc.)Neonatale Manifestation; kein IgE; erniedrigt nNO; Bronchiektasen
Infektiöse (virale/bakterielle) RSAkuter Beginn, Fieber, einseitig betontes eitriges Sekret, Gesichtsschmerz, selbstlimitierendKlinisch; ggf. CT bei Komplikationsverdacht; Abstrich bei PersistenzAkut, einseitig, Fieber, selbstlimitierend; kein saisonales Muster; kein IgE
AERD (Samter-Trias)Asthma + NNH-Polypen + ASS-Intoleranz (NSAID-Reaktion); Erwachsene häufiger; schwere CRSASS-Anamnese; Aspirin-Provokationstest (Krankenhaus!); PTGDR2-Diagnostik; CT-NNHKeine Atopie notwendig; ASS-/NSAID-Intoleranz; keine saisonale AR; LT-Achse dominant
NNH-Polypen (CF-assoziiert)Bilateral, zäh-visköses Sekret, keine saisonale Bindung, schlechtes Ansprechen auf SteroideCFTR-Analyse; Schweißtest; NNH-CT; NNH-Spülung mit PilznachweisPolypen im Kindesalter ohne Atopie → CF/AFRS ausschließen
Allergische Fungale RS (AFRS)Einseitig betont; zähes „peanut butter"-artiges Sekret; eosinophiles Mucin; Pilznachweis; hohe IgE-Titer gegen SchimmelpilzePilzkultur aus Mucin; CT: heterogene Dichte; Aspergillus-/Alternaria-IgE; Histologie (Eosinophiles Mucin)Schimmelpilz-spezifisches IgE; CT-Muster; einseitig; eosinophiles Mucin; kein saisonales Muster wie Pollenallergie
Granulomatöse Erkrankungen (GPA)Granulomatose mit Polyangiitis: Sattelnase, Epistaxis, renale Beteiligung, Vaskulitis; selten KinderANCA (PR3-ANCA, c-ANCA); Biopsie; Nierenfunktion; CT-NNH + ThoraxSystemische Vaskulitis; ANCA positiv; Sattelnase; keine Atopie
Immundefekte (CVID, IgA-Mangel)Rezidivierende RS + Pneumonien + bakterielle Infektionen ohne IgE-ErhöhungImmunglobuline quantitativ; CVID-Panel; spez. IgE negativKein IgE; Infektanfälligkeit; Immundefekt; kein allergisches Muster
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Therapiemöglichkeiten

Die Therapie der allergischen Rhinosinusitis folgt den EPOS 2020-Leitlinien und ergänzt die ARIA-basierte AR-Behandlung um sinusspezifische Maßnahmen. Bei CRSwNP stehen moderne Biologika als Gamechanger zur Verfügung.

Stufentherapie – EPOS 2020 / AWMF

  • STUFE 1Alle Patienten — Allergenkarenz + Nasenspülungen + INCS

    Basistherapie: Allergenkarenz (soweit möglich). Isotone/hypertone NaCl-Nasenspülungen 2×/täglich (Sekretmobilisierung, Allergenreduktion, mukoziliäre Unterstützung). Intranasale Kortikosteroide (INCS): Mometasonfuroat, Fluticasonfuroat, Fluticasonpropionat – Ersttherapie bei AR + CRS. NNH-spezifisch: INCS reduziert NNH-Schleimhautödem, verbessert Drainage. Sinuspülungen (PARI-Nasenspüler, Ringer-Lactat) bei CRS.

    INCS täglich + NaCl-Nasenspülungen · Allergenkarenz
  • STUFE 2Mittelschwere ARS + CRS — INCS + Antihistaminikum + Montelukast

    INCS + H1-Antihistaminikum oral: Kombination für optimale Symptomkontrolle; besonders bei gleichzeitiger Konjunktivitis. Montelukast: besonders effektiv bei AR + CRS + Asthma-Komorbidität; reduziert Leukotriene in Nasenschleimhaut. Kurzkurs dekongestivierende Nasenspray: max. 5 Tage (Xylometazolin) nur bei akuter Exazerbation zur Ostia-Eröffnung. Antibiotika (bei ARS): Amoxicillin-Clavulansäure bei V.a. bakterielle Superinfektion (eitrig, Fieber ≥ 3 Tage, einseitig verstärkt); Azithromycin-Makrolid-Dauertherapie bei rezidivierender ARS (off-label, niedrigdosiert).

    INCS + Antihistaminikum + Montelukast · Amoxicillin-CA (ARS)
  • STUFE 3Persistierende CRS — AIT + topische/systemische Steroide

    Allergenspezifische Immuntherapie (AIT): Kausaltherapie – besonders wichtig bei AR-assoziierter CRS. SCIT oder SLIT (Hausstaubmilbe, Gräser, Birke). Reduziert nasale Entzündung und NNH-Beteiligung langfristig; verhindert Asthmaentwicklung. Kurzzeitige systemische Kortikosteroide: Prednisolon-Stoß (0,5–1 mg/kg; 5–7 Tage) bei akuter CRS-Exazerbation oder schwerem Polypen-Schub; kein Dauereinsatz bei Kindern. Makrolid-Dauertherapie (Azithromycin 250 mg 3×/Woche; off-label): bei CRSsNP mit Schleimüberproduktion; antiinflammatorischer Effekt (IL-8-Reduktion, mukoziliäre Verbesserung).

    AIT · Prednisolon-Stoß (5–7 d) · Azithromycin niedrigdosiert
  • STUFE 4CRSwNP (mittelschwer/schwer) — Biologika-Therapie

    Dupilumab (Anti-IL-4Rα; ab 12 J. für CRSwNP zugelassen): signifikante Polypen-Reduktion (SNOT-22 ↓, Polyp Score ↓); gleichzeitig Asthma + AD + AR gebessert (united airway). EASI-Ansprechen nach 6 Monaten evaluieren (EUFOREA-Kriterien). Mepolizumab (Anti-IL-5; für CRSwNP Erwachsene): bei eosinophilem CRSwNP (Eos ≥ 150/µl); Polypen-Reduktion. Omalizumab (Anti-IgE; für CRSwNP Erwachsene): bei hohem IgE + allergischem Phänotyp; Off-label Kinder. Benralizumab (Anti-IL-5Rα): in Prüfung für CRSwNP. Pädiatrische Zulassungen für CRSwNP-Biologika im Kindesalter noch begrenzt (Stand 2025).

    Dupilumab (CRSwNP ab 12 J.) · Mepolizumab · Omalizumab · alle 2–4 Wo. s.c.
  • STUFE 5Therapieversagen — Funktionelle Endoskopische NNH-Chirurgie (FESS)

    Funktionelle endoskopische Sinuschirurgie (FESS): Indikation bei CRS mit unzureichendem Ansprechen auf konservative Therapie (≥ 3 Monate INCS + Spülungen). Entfernung von Polypen, Erweiterung der NNH-Ostia. Bei Kindern: zurückhaltend (Wachstum der NNH beachten); Indikation enger stellen. FESS verbessert INCS-Eindringtiefe. Nach FESS: konsequente INCS-Dauertherapie + Nasenspülungen. Bei CF-Kindern: FESS häufig indiziert (Polypenrezidiv-Rate hoch).

    FESS: nach ≥ 3 Monaten konservativer Therapie · Post-FESS INCS obligat
  • STUFE 6Spezifische Situationen — AFRS, CF, AERD, PCD

    AFRS: Operative Sanierung (FESS) + intraoperativer Spülung + postoperatives systemisches Steroid + AIT (Alternaria/Aspergillus SCIT). CF: FESS + lokale Nasenspülungen + Mucoviscidose-Therapie (CFTR-Modulatoren: Ivacaftor, Elexacaftor/Tezacaftor/Ivacaftor). AERD: Aspirin-Desensibilisierung (nach FESS) + hochdosiertes Aspirin dauerhaft + INCS + Montelukast. PCD: Intensivierte Nasenspülungen + physikalische NNH-Drainage; keine kausale Therapie verfügbar; mukoziliäre Kompensation durch externe Maßnahmen.

    AFRS: AIT · CF: CFTR-Modulatoren · AERD: ASS-Desensibilisierung

Biologika bei CRSwNP – Zulassung & Wirkprofil

Dupilumab

Anti-IL-4Rα. Blockiert IL-4 + IL-13. Stärkste Evidenz bei CRSwNP. Zugelassen für CRSwNP ab 12 Jahren + Asthma + AD. Polypen-Regression, Anosmie-Besserung, SNOT-22 ↓. SINUS-24 + SINUS-52-Studien: starke Evidenz.

Dupixent® · CRSwNP ab 12 J. · s.c. alle 2 Wo.

Mepolizumab

Anti-IL-5. Eosinophilen-Reduktion. CRSwNP-Zulassung für Erwachsene; Pädiatrie off-label. Bei Eos ≥ 150/µl im Blut besonders wirksam. Gleichzeitig gegen eosinophiles Asthma; Kombinationswirkung bei united airway.

Nucala® · CRSwNP Erwachsene · s.c. monatlich

Omalizumab

Anti-IgE. Zugelassen für CRSwNP Erwachsene + Asthma (ab 6 J.) + CGU. Bei hohem IgE + allergischem Phänotyp. Off-label bei AR-assoziierter CRS. Polypen-Reduktion + nasale Kongestion ↓.

Xolair® · CRSwNP Erwachsene · s.c. alle 2–4 Wo.

Tezepelumab (in Prüfung)

Anti-TSLP. Blockiert übergeordnetes Alarmin. Breites Typ-2 + nicht-Typ-2-Spektrum. Phase-III-Studien für CRSwNP laufen. Potentiell Durchbruch bei nicht-Typ-2-CRS. Für CRSwNP noch nicht zugelassen (Stand 2025).

Tezspire® · CRSwNP in Studien · s.c. monatlich

Nicht-pharmakologische Maßnahmen & ergänzende Therapie

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NNH-Spülungen

Hypertone NaCl (2,3 %) oder isotone Lösungen; 2×/täglich; PARI-Nasendusche für tiefere Penetration. Hochvolumspülungen (240 ml) effektiver als Niedrigvolumsprays. Postoperativ obligat. Ringer-Lactat, BUDEFLUID für INCS-Spülungen.

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Inhalation & Feuchtigkeit

Dampfinhalation und ausreichende Luftfeuchtigkeit verbessern mukoziliäre Clearance. HEPA-Filtergeräte reduzieren Pollenexposition in Innenräumen. Keine Trockenheit (Heizung). Klimatisierung mit Pollenfilter für Sensitivisierte.

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FESS-Nachsorge

Post-FESS: konsequente INCS-Spülungen (z.B. Budesonid-Spülung 0,5–1 mg in 240 ml). Regelmäßige endoskopische Kontrollen (3/6/12 Monate). Früherkennung von Polypen-Rezidiven. Biologika nach FESS bei CRSwNP reduzieren Rezidivrate.

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Multidisziplinäres Team

Optimale Betreuung: HNO-Arzt + Allergologe + Pneumologe (bei Asthma) + Pädiater. United Airway: gemeinsame Behandlungspläne. Bei CF: CF-Zentrum. Adenoiden-/Tonsil­len-Operation in Abstimmung mit Allergologen.

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Expertenzentren D-A-CH

Führende Experten und Zentren für allergische Rhinosinusitis, pädiatrische HNO und Rhinologie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

🇩🇪 Deutschland
Prof. Dr. Claus Bachert
Rhinologie & Allergologie
Comprehensive Allergy Center München / Universität Gent
MÜNCHEN / GENT
EPOS-Mitautor; Dupilumab SINUS-Studien; CRSwNP-Biologika; lokales IgE; Staphylokokken-Enterotoxine in Polypen
EPOS-AutorDupilumab CRS
Prof. Dr. Sven Becker
Leiter HNO-Universitätsklinik
Eberhard Karls Universität Tübingen
TÜBINGEN
Chronische Rhinosinusitis; Biologika bei CRS; Präzisionsmedizin; SNOT-22-Monitoring; Lund-Mackay-CT; FESS
CRS-BiologikaPräzisionsmedizin
Prof. Dr. Ludger Klimek
Allergologie & HNO
Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden
WIESBADEN
ARIA/EPOS-Leitlinien D; AR + CRS; nasale Provokationstests; AIT; Biologika; Rhinologie
ARIA/EPOS DAIT
Prof. Dr. Ingo Baumann
HNO / Rhinologie
Universitätsklinikum Heidelberg
HEIDELBERG
CRS Kinder und Erwachsene; Nasenpolypen; FESS; Lebensqualität bei CRS; Sinuskopie pädiatrisch
Päd. RhinologieFESS
Prof. Dr. Martin Wagenmann
Allergologie & HNO
Universitätsklinikum Düsseldorf
DÜSSELDORF
Allergische Rhinitis; CRS; nasale Provokation; Euforea EPOS-Leitlinien; Biologika bei CRS; FeNO + nNO
EUFOREAProvokation
Prof. Dr. Oliver Pfaar
Allergologie / Rhinologie
Philipps-Universität Marburg
MARBURG
AR + CRS; AIT-Studien; SCIT/SLIT; ARIA-Leitlinien; European AIT-Guidelines; EAACI
AIT-StudienARIA
🇦🇹 Österreich
Univ.-Prof. Dr. Heinz Stammberger
Rhinologie & NNH-Chirurgie (Emeritus)
Medizinische Universität Graz
GRAZ
Pionier der FESS-Technik; funktionelle Endoskopische NNH-Chirurgie; CRS; ostiomeataler Komplex; Rhinologie international
FESS-BegründerRhinologie
Prof. Dr. Rudolf Valenta
Immunologie & Allergologie
Medizinische Universität Wien
WIEN
Allergen-Molekularbiologie; rekombinante Allergene; CRD-Diagnostik; IgE-Epitope; AIT-Impfstoffe; EAACI
Allergen-MolekularbioCRD
Prof. Dr. Zsolt Szépfalusi
Pädiatrische Allergologie
AKH Wien / MedUni Wien
WIEN
AR + CRS Kinder; Rhinosinusitis pädiatrisch; atopischer Marsch; AIT; Nasenpolypen Kindesalter
RS KinderAIT
🇨🇭 Schweiz
Prof. Dr. Philippe Gevaert
Rhinologie & Allergologie
Universität Gent / Schweizer Kooperationen
CH / BE
EPOS 2020-Erstautor; CRSwNP-Biologika; Dupilumab; Mepolizumab; Typ-2-Entzündung NNH; EUFOREA
EPOS-ErstautorCRSwNP
Prof. Dr. Matthias Soyka
HNO / Rhinologie
Universitätsspital Zürich (USZ)
ZÜRICH
CRS; Rhinologie; FESS Kinder und Erwachsene; Sinusitis-Komplikationen; pädiatrische HNO; Bildgebung NNH
Päd. HNOFESS
Prof. Dr. Niels Bachmann-Harildstad
HNO / Allergologie
Kantonsspital Winterthur / Zürcher Raum
WINTERTHUR
AR + CRS; Rhinologie; Biologika; nasale Provokation; Allergenimmuntherapie; Komprehensive Allergie-Abklärung
AR + CRSBiologika

Fachgesellschaften & Ressourcen: DGAKI – Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie · DGHNO-KHC – Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde · ARIA – Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma · EPOS – European Position Paper on Rhinosinusitis · EUFOREA – European Forum for Research and Education in Allergy and Airway Diseases · ÖGO – Österreichische Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde · SGORL – Schweizerische Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie